Neu Verfilmungen

Eine ganze Reihe Agatha Christie Neuverfilmungen, kamen und kommen auf den Markt. 

Nach Mord im Orient Express und den Partners in Crime kommt nun ein Film auf den Markt bei dem weitaus weniger bekannt war, dass Agatha Christie die Kurzgeschichte 1925 dazu schrieb. Erst nachdem Agatha Christie ein Theaterstück daraus machte, wurde auch das breite Publikum aufmerksam.

"Zeugin der Anklage " (1957) 
wer erinnert sich nicht an die brillante Marlene Dietrich in einer ihrer Glanzrollen. 
Dieser Film der von Billy Wilder inzeniert wurde, basiert auf dem Theaterstück.

Bei der neusten Verfilmung wurde die erste Version der Kurzgeschichte (wurde von Agatha Christie verworfen) als Vorlage genommen. 

Toby Jones (spielte schon in "Mord im Orient Express" 2010 die Rolle von Samuel Ratchett) miemt den Rechtsanwalt John Mayhew.
Er spielt den Rechtsanwalt als kränklichen, trauernden, mit Komplexen und Problemen behafteten, erfolglosen Mann, der zudem noch unglücklich verheiratet ist. Man nimmt ihm die Rolle ab. 

Sir Charles, sein Kompanion, zeigt kein Interesse an dem Fall, dennoch übernimmt die Kanzlei das Mandat, allein der zu erwartenden Erbschaft von Leonard Vole (Bill Howle).

In der Verfilmung des Theaterstückes ist vieles anders.
Auch die Rolle von Henry Daniell (John Mayhew), muss man leider als Nebenrolle neben Charles Laughton und Elsa Lanchester sehen. Die Rolle von Sir Wilfrid Robats (von 
Charles Laughton gespielt und seine Ehefrau Elsa Lanchester als Krankenschwester) gibt es in dieser Version nicht.

Monica Dolan (bekannt aus "Der Wachsblumenstrauß" 2005) spielt die Rolle des Hausmädchen Janet McIntyer (im 1. Film McKenzie). 

Sicher ist hier weniger ein Krimi als ein Drama verfilmt worden.

War die Erstverfilmung 1957 noch mit Charme und Witz gespickt, so zieht sich diese Verfilmung an manchen Stellen ziemlich hin. Vor allem die Theaterszenen sind etwas zu sehr in die Länge gezogen. Theatralisch die in Blut getränkten Hände des Hausmädchens und die blutigen Pfotenabdrücke der Hauskatze.

Zudem versucht man wieder einmal einen Ansich guten Stoff, durch Sex und Gestöhne aufpeppen zu müssen. Schade, denn eigendlich bedarf es diesen Szenen nicht.

Düster insziniert und dennoch sehenswert, wenn man die Inszenierung als eigenständigen Film betrachtet und nicht mit der 1. Verfilmung vergleicht, dessen Vorlage nun einmal mehr eine andere ist.

Am Ende gibt es auch hier eine Überraschung!




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