Ariadne Oliver

Ariadne Oliver ist eine etwas kofuse Schriftstellerin in mittleren Jahren sie schreibt in ihren Romanen über den finnischen Detektiv Sven Hjerson. Ihre ersten Auftritte hat sie in den Kurzgeschichten von Parker Pyne.

Seit dem Fall "Mit offenen Karten" (Cards on the table) in denen sie beinahe einem Mordanschlag zum Opfer fällt, ist sie mit Hercule Poirot befreundet. Da er ihr das Leben rettet.

Sie tritt auch im "Das fahle Pferd" (The pale Horse) auf und gibt einige wichtige Hinweise die später zur Aufklärung des Falles beitragen. Sie gilt als das genaue charakterliche Gegenteil von Agatha Christie, die alles mit Methode und Organisation anging. Agatha Christie erschuf diese Figur um ihre eigenen kleinen Fehler in "Mrs. McGinty's Dead" (Vier Frauen und ein Mord) und "Death in the Clouds" (Tod über den Wolken) zu kommentieren.

Mrs. Oliver trägt ein dunkles Geheimnis um den rätselhaften Tod ihres Ehemannes. Sie wird als nicht gerade schön, dennoch attraktiv und groß (über 175 cm) beschrieben, mit schönen Augen, einer unbändigen grauen Lockenpracht, schönen Schultern, dennoch nicht modisch und ein wenig schlampig in der Garderobe mit hackenförmiger Nase. Sie hat einen Faible für exotische Tapeten mit bunten Vögeln (Papageien) und probiert gern verschiedene Fisuren aus.

Auch sei sie ziemlich zerstreut, gläubig und eine Feministin. Ein Satz mit dem sie sich dem Leser ins Gedächtnis eingräbt: "Würde Scotland Yard von einer Frau geleitet............"

Ihre Nervennahrung besteht aus Äpfeln und sie liebt Meringuen (Baiser) als Nachtisch, trinkt gerne Kirschlilör, dennoch ist sie absolut britisch und mit der "weiblichen Intuition" ausgestattet. Im Fall "Helloween Party" gibt sie Poirot einige Tipps, die dem Detektiv aber nur dadurch helfen, das er genau das Gegenteil von dem macht was Ariadne Oliver vorschlägt.

Mrs. Oliver tappt meist im Dunkeln, bis sie über das bereits offensichtliche stolpert. Poirot kommentiert das meist mit einem milden Lächeln und himmelwärts gerichteten Augen, aber stehts höflich. Auch sonst hält sich Poirot nicht zurück, wenn es um den fiktiven Detektiv Sven Hjerson geht, der seiner Ansicht nach so niemals einen Fall lösen könnte.

In einigen Büchen schreibt Ariadne Oliver an verschiedenen Büchern deren Titel z.B. "The Body in the Library" (Die Tote in der Bibliothek) später zu Titeln von Agatha Christie werden.

Ariadne Oliver erscheint in den acht Romanen und einigen Kurzgeschichten (von Paker Pyne) 

Mit offenen Karten (1936)
Mrs. MacGinties Tot (Vier Frauen und ein Mord 1952) 
The dead men's folly (Die Torheit des toten Mannes 1956) 
Das fahle Pferd (1961) ohne Poirot an ihrer Seite
The thirt Girl (Die vergessliche Mörderin 1966)
Helloween Party (1969)
Wiedersehen mit Mrs. Oliver
Elefanten vergessen nicht (1972)

 

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