Das Leben


Nachdem Major Belcher 1924 für eine Empire-Ausstellung in London eine Weltreise, die vor allem zur Vorbereitung und zu Werbezwecken plante, fragte er seinen Bekannten Archibald Christie ob er ihn nicht als Finanzberater begleiten wollte. 


Obwohl Christie zu diesem Zweck seine gute Stellung in London aufgeben musste, ließ er sich auf den Vorschlag ein. Agatha reiste mit ihnen, die Reise dauerte von Januar bis Dezember 1922. Die kleine Tochter Rosalind ließen sie wohlversorgt bei Madge und dem Kindermädchen zurück.

Die Einnahmen durch die Kriminalromane sichern ein angenehmes Leben in bescheidenem Wohlstand. 1924 mieteten Archie und sie eine Wohnung in Sunningdale, 45 km südwestlich von London. Die Schreibarbeit ist kaum noch zu bewältigen. Agatha stellt Charlotte ("Carlo") Fisher als Privatsekretärin ein. Agatha kauft sich ein eigenes Auto.
  

Von der Mietwohnung aufs Land 

Von der Wohnung in Sunningdale ziehen sie wenig später auf einen Landsitz "Styles" in Sunningdale, seien Namen erhielt er durch Agatha Christies gleichnamigen Debütroman.

Im Frühling 1926 erkrankt Agatha Christie an einer hartnäckigen Bronchitis, seither war sie gesundheitlich angeschlagen. Immer wieder bekommt sie anfallartige Schmerzen.
Im selben Jahr stirbt ihre Mutter, ein Ereignis das sie sehr mitnimmt. Sie erbt Ashfield, kann das Anwesen aber nicht halten. Ahsfield muss geräumt werden. Ahsfield wird verkauft und wird später abgerissen um einer neumodischen Siedlung zu weichen. Als Agatha später an den Ort zurückkommt erinnert nichts mehr an die Zeit ihrer Kindheit. Alles hat sich verändert.

Archibald der Agatha berufsbedingt nun häufiger und für längere Zeit allein lässt, gesteht ihr etwa zur selben Zeit, das er eine Affäre mit Nancy Neale seiner Golfpartnerin (Sekretärin von Major Belcher) hat. Er zieht mit Nancy nach London und lässt Agatha mit Rosalind in Sunningdale zurück.

All das ist zu viel für Agatha sie flieht Hals über Kopf aus diesem Dilema. Als "Carlo" Fisher am Abend des 3. Dezember 1926, ihrem freien Tag, nach Styles zurückkehrt, heißt es, ihre Chefin sei am Vormittag mit dem Auto weggefahren und habe keine Nachricht hinterlassen.

Am Morgen des 3. Dezember erscheinen zwei Polizisten mit der Nachricht man habe das Auto verlassen,  ein Stück neben der Straße bei Newlands Corner gefunden. Eine großangelegte Suche bleibt erfolglos.

Elf Tage bleibt Agatha Christie verschwunden, erst am 14. Dezember stellte sich heraus, dass die Gesuchte unter dem Namen "Teresa Neele" im Hydropathic Hotel in Harrogate (North Yorkshire) wohnte.

Ob es sich um einen bewussten PR-Gag handelte? 
Oder um eine Panikreaktion mit Gedächtnisstörung. 
Dies wurde erst Jahre später von Agathas Enkel Mathew in seinem Buch aufgeklärt.

Im April 1928 lassen sich Agatha und Archibald Christie scheiden. Nur ein paar Wochen später heiraten Archie und Nancy. 1930 bekommen sie einen Sohn Archibald Christie jr. Sie lebten glücklich in London bis Nancy 1958 starb.

Rosalind und ihr Vater sahen sich oft und verstanden sich gut. Archie Christie starb 1962

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